Die Gleichstellung von Frau und Mann ist wörtlich zu nehmen. Insbesondere dann, wenn es um Tabuthemen wie häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer geht. Auf Spiegel online finden wir zu diesem Thema heute einen Artikel, der von einem Asyl für betroffene Männer berichtet.
Einmal mehr zeigt ein solcher Artikel, dass es verfehlt wäre, eine Politik entlang von Geschlechtsstereotypen (Frauen – Opfer, Männer – Täter) zu betreiben. Vielmehr gilt es diese Grenzen aufzubrechen und überkommene Denkmuster zu überwinden.
Beispielfrage: Wird ein Mann, dem als kleiner Junge ständig erzählt wurde, dass Indianer keinen Schmerz kennen und Jungs nicht weinen, im Falle an ihm verübter (häuslicher) Gewalt dieses gegenüber der Gesellschaft verständlich machen können?
Last but not least – gewaltausübende Frauen sind gleichsam wie gewaltausübende Männer keine VertreterInnen einer wie auch immer gearteten Emanzipation.