Verlassen wir uns nicht alle auf die Rechtschreibprüfung unseres Textverarbeitungsprogramms? Oder auf Wikipedia, wenn mal wieder irgendeine Begriffsbedeutung nicht klar ist? Mir ist aufgefallen, dass ich fast nur noch in den Duden schaue, wenn zwischen mir, meinen KorrekturleserInnnen und meiner Rechtschreibprüfung auf dem PC quasi dreifacher Dissenz herrscht. Dann spielt der Duden die letzte Instanz und hat eben auch das letzte Wort. Es kann zudem auch sehr mobilisierend sein, mal zum Duden zu greifen, anstatt Google anzuwerfen. Mein Duden steht im Regal etwa 2 Meter vom Schreibtisch entfernt. Ich muss aufstehen, um hinein zu sehen! Bei einigen Stunden Schreibtischsitzung am Tag ein willkommener (Um-)Weg. Das letze Wort, dass ich nachgeschlagen habe, war übrigens “pejorativ”! Was das heißt? Guck in den Duden!
Wer guckt eigentlich noch in den Duden?
März 12, 2008 von ramonabechler
Veröffentlicht in Lohnenswertes, Schöngeistiges, Wissenschaftliches | Verschlagwortet mit begriffsbedeutung, duden, rechtschreibung, schreibtisch | No Comments Yet
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