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Dass die Würdigung des Eintretens für Frauenrechte nicht auf auf den Zeitraum der vergangenen 100 Jahre beschränkt werden kann und sollte, verdeutlicht ein Vortrag in der kommenden Woche: Die Soziologin Prof. Dr. Ute Gerhard spricht am Montag, dem 7. März um 19 Uhr in der Dresdner Dreikönigskirche zum Thema „Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789″.

Schön, dass es den den Veranstalterinnen (Frauenbildungszentrum Dresden, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dresden sowie Gleichstellungsbeauftragte der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen)  gelungen ist, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung nach Dresden zu holen.

Auch am Frauentag, dem 8. März wird gewürdigt, diskutiert und gefeiert: Das Referat Gleichstellungspolitik des StuRa der TU Dresden veranstaltet im Alten Wettbüro unter dem Motto „100 Jahre Frauentag – Who Cares?“ unter anderem einen Workshop (17-19 Uhr) und eine Frauentagsparty (ab 20 Uhr).

Über weitere Veranstaltungen rund ums Frauentagsjubiläum in Dresden und Umgebung informiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dresden.


Natürlich hätte ich lieber einen Gauck gehabt, aber die demokratische Wahl hat entschieden. Und wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Aufgabe; Wulff sicher auch.

Dennoch war die Wahl eine Demonstration politischen Taktierens, welches sicher einfach „dazugehört“, aber bei mir persönlich eher auf Unverständnis stößt.

Idealistischer Weise hätten die 625 Abgeordneten der Bundesversammlung, die Wulff im dritten Wahlgang schließlich ihre Stimme gegeben haben, genau dieses auch schon im ersten Durchgang tun können. Denn, so meine infantile Überlegung, wenn ich aus meiner Überzeugung heraus einen Kandidaten für befähigt halte, dann wähle ich ihn. Punkt. Ich gehe ja nun bei der Bundes- oder Landtagswahl auch nicht zwei bis drei mal in die Kabine, bis das Ergebnis passt.

Stattdessen verkommt die Wahl des Staatsoberhauptes zu einer vermeintlichen Denkzettelveranstaltung für die amtierende Bundesregierung, die in diesen Tagen – zugegebenermaßen – alles andere als souverän erscheint.

Wahlweise wird der Bundeskanzlerin nun in den nächsten Tagen entweder der brillante Schachzug unterstellt, sich mit der Wahl von Wulff einen innerparteilichen Konkurrenten vom Leibe gehalten zu haben. Oder aber muss sie sich mit dem Vorwurf auseinander setzen, mit Wahlgang 3 zu einer noch steileren politischen Talfahrt angesetzt zu haben.

Bleibt die Frage, ob dann jetzt auch mal wieder regiert wird.

Abgesehen vom Regierungshickhack halte ich die Idee von SPD und Grünen, Joachim Gauck zu nominieren, für die brillanteste Personalentscheidung in dieser Republik seit mindestens 10 Jahren. Schade (oder schön?) das sich „Die Linke“ nicht auf Gauck einlassen wollte – damit zeigt sie meiner Meinung nach ihre Unfähigkeit, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und macht sie auch nicht wählbarer.

Nicht, dass es hier nicht auch anderes zu schreiben gäbe, aber die Zeit ist nun mal schon wieder reif für eine Ankündigung:

Beim Dresdner Song Slam am morgigen Freitag (12.02.)  um 20.30 in der GooveStation treten Musiker im Doppelpack gegeneinander an. Der bunte Künstlerzirkus wird von Christian Meyer und Steffen Haas gebändigt.

Zu meinen ganz persönlichen Favoriten gehört The Crab Apple Blues Chapel – aber das soll hier jetzt niemanden beeinflussen. Über Sieg oder Niederlage entscheidet der morgige Abend!

Liebhaber neuer handgemachter Musik kommen dieser Tage wieder in den Genuß derselben. Am Freitag, den 08. Januar 2010, um 21 Uhr geht der Dresdner Song Slam in die nächste Runde.

Neu ist die Location: der Song Slam steigt nun in der Groovestation. Bewährt ist das Konzept: neun MusikerInnen (plus 1 freier Listenplatz) treten mit ihren Liedern live gegeneinander an und werben um die Gunst des Publikums. Dem Sieger oder der Siegerin droht winkt ewiger Ruhm!

Moderiert wird das Ganze von Steffen Haas und Thomas Preibisch. Welche KünstlerInnen dabei sein werden, steht hier.

Fotografieren, Malen und nichtberufliches Schreiben!

Nach langer Abstinenz habe ich heute mal wieder meinen eigenen Blog (eigenes Blog? – auf Kriegsfuß mit der Grammatik) besucht und mir vor Augen geführt, was bei mir zur Zeit alles nicht stattfindet.

Nicht einmal die knappen Hinweise auf die Dresdner Höchstkultur (z. Bsp. diverse Kartoffeldruckstände bei diversen Dresdner Stadteilfesten) waren mir in den vergangenen Wochen auch nur einen Satz wert. Immerhin gelingt noch die Teilhabe an jenen kulturellen Genüssen. Das fehlte noch – vor lauter Arbeit keine Freizeit mehr.  Aber die Freizeit – oder auch die Muse – fehlt dann doch um auch mal den eigenen Künsten zu fröhnen. Fotografiert wird zur Zeit zum Beispiel nur im Nebenberuf, nicht aber privat. Spaß macht’s trotzdem und doch: ein wenig Wehmut schwingt schon mit! Die Malsachen verstauben auch seit Monaten in einer Ecke (ich weiß schon gar nicht mehr in welcher :-( ).

Die Jammerei (auf denkbar hohem Niveau) hat einen schlichten Hintergrund: Der Mensch (ich) will ja auch mal zu Potte kommen mit seinen hochgesteckten Zielen – es existiert also quasi eine Prioritätenliste…Zweifellos lassen sich Prioritäten auch verwässern, schließlich wollen zum Beispiel auch die sozialen Onlinenetzwerke regelmäßigst gepflegt werden. Die Blogschreiberei rückt da natürlich in weitere Ferne.

…vielleicht auch bis Freitag, dann weiß ich allerdings (noch) nichts davon.

Zumindest die anderen Tage der Woche sind in Dresden gegendert. Los gehts heute abend, 20 Uhr in der Buchhandlung im Kunsthof (Görlitzer Straße 23). Unter dem Leithema „Grüne Wurzeln in Dresden“ diskutieren Zeitzeuginnen über „Frauenbewegung in Dresden gestern und heute“.

Im Rahmen der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie – veranstaltet vom Referat Gleichstellungspolitik im Stura der TU Dresden – gibt es dann an den folgenden Tagen diese Veranstaltungen:

Dienstag, 05.05.2009, 20.00 Uhr, Kino im Kasten, Hörsaal 3, August-Bebel-Straße 20: Film „Breakfast on Pluto“

Mittwoch, 06.05.2009, 16.40-18.10, Hörsaalzentrum E05: Vortrag von Dipl. Soz. Daniela Heitzmann: “Genderprofessor/innen im ‘Wissenschaftsspiel’ – Frauen- und Geschlechterforschung im Spannungsfeld von Politik und Wissenschaft”

Donnerstag, 07.05.2009, 16.40-18.10, Hörsaalzentrum E03: Vortrag von Maike Bußmann: „Geschlecht als soziale Konstruktion. Entstehung, Funktion und Wandel eines binären Codes“

Mehr zu diesen drei Veranstaltungen unter:

http://www.stura.tu-dresden.de/veranstaltungen_gl
Ach ja, kostet alles nix! :-)

So lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, die heute, dem 28.04.2009, um 19.30 Uhr im Frauenbildungszentrum Dresden (Oskarstraße 1) stattfindet. Der Eintritt ist frei und Frauen wie Männer sind gleichermaßen willkommen.

Auch in der nächsten Woche dreht sich in Dresden viel um das Thema „Geschlecht“ – im Rahmen der „Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie“ veranstaltet das Referat Gleichstellungspolitik des Stura der TU Dresden (ja,ja – das ist Eigenwerbung ;-) ) zwei Vorträge und zeigt einen Film – auch diese Veranstaltungen kosten nix. Genaue Veranstaltungsdaten und Inhalte sind hier zu finden.

Neue Fotos

Leipzig und der Cospudener See sind mir im Februar vor die Linse geraten – diesmal nicht mit der digitalen Spiegelreflex, sondern mit einer reisefreundlichen, weil kleinen und leichten, Digitalkamera.  Hier gibt es die Ergebnisse zu sehen.

Heini war übrigens auch mal wieder unterwegs!

Dresdner Moderne

Bis Ende März ist die Kartoffeldruck-Ausstellung von Thomas Preibisch im Atelier FleischerEi in der Hauptstraße 5 zu sehen.

Die Vernissage war ein voller Erfolg und der Künstler hat sich entschlossen, die Freunde seiner Kunst auch im März noch einmal zu einem gehaltvollen Abend zu laden. Genaue Daten gibt es demnächst.

Wer so lange nicht mehr warten will oder den Weg ins Atelier nicht findet (bedauerlich, sehr bedauerlich), kann auch vom heimischen Computer aus die Dresdner Moderne bewundern und sich mit Originaldrucken und mit Kartoffeldruck-T-shirts und mehr eindecken. Auf dem Internetportal für moderne Dresdner Kunst harrt außerdem ein bebilderter Rückblick auf die Vernissage von Thomas Preibisch der Betrachtung.

Kartoffeldruckkunst

Als der Vertreter der Dresdner Moderne präsentiert Thomas Preibisch ab morgen seine beeindruckenden Kartoffeldrucke im Atelier FleischerEi auf der Hauptstraße 5. Zur Vernissage gibt es Tanz und Musik und viele tolle Bilder zum Angucken. :)

thomas_preibisch_vernissage

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